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Asien und Lateinamerika

Die EIB ist seit 1993 in Asien und Lateinamerika (ALA) tätig. Grundlage für ihre Finanzierungstätigkeit in dieser Region sind die entsprechenden Mandate, die ihr von der Europäischen Union (EU) erteilt werden. Im Rahmen des gegenwärtigen ALA-Mandats für den Zeitraum 2014-2020 kann die Bank bis zu 3,4 Milliarden Euro für Finanzierungsoperationen bereitstellen, die die Kooperationspolitik der EU unterstützen und andere Programme und Instrumente der EU-Entwicklungs- und Kooperationspolitik in den ALA-Ländern ergänzen.

Der Betrag von 3,4 Milliarden Euro für diese Region ist in zwei indikative Teilbeträge untergliedert, und zwar höchstens 2,3 Milliarden Euro für Lateinamerika und höchstens 1,1 Milliarden Euro für Asien (einschließlich 182 Millionen Euro für Zentralasien). Es gibt keine spezifischen Mittelzuweisungen für die einzelnen Länder.

Für Finanzierungen der EIB im Rahmen des ALA-Mandats für 2014-2020 kommen gegenwärtig folgende Länder in Betracht:

Lateinamerika

  • Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Kolumbien, Mexiko, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, Uruguay, Venezuela.

Asien

  • Bangladesch, Bhutan, Brunei, China, Indien, Indonesien, Irak, Jemen, Kambodscha, Laos, Malaysia, Malediven, Mongolei, Myanmar/Birma, Nepal, Pakistan, Philippinen, Singapur, Südkorea, Sri Lanka, Thailand, Vietnam.

Zentralasien

  • Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan.

Vorrangige Vorhaben

Die EIB unterstützt in diesen Ländern in erster Linie Vorhaben mit folgenden Schwerpunkten: 1) Bekämpfung des Klimawandels und Anpassung an seine Auswirkungen (z. B. erneuerbare Energien, Energieeffizienz, städtischer Verkehr und andere Vorhaben, die zur Senkung der CO2-Emissionen beitragen), 2) Entwicklung der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur einschließlich Wasser- und Abwasserprojekte und 3) Entwicklung des inländischen Privatsektors, vor allem Unterstützung von KMU. Damit Projekte für einen Finanzierungsbeitrag der EIB in Betracht kommen, müssen sie außerdem einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Empfängerlandes leisten.

Vorhaben, deren Gesamtkosten 25 Millionen Euro überschreiten, können entweder direkt (durch Vergabe von Finanzierungen an einen Projektträger) oder indirekt (durch Bereitstellung der Mittel über die jeweilige Regierung oder ein zwischengeschaltetes Institut) finanziert werden. Die Projektträger müssen der für Finanzierungsoperationen zuständigen Direktion der Bank lediglich eine detaillierte Beschreibung ihres Investitionsvorhabens und den Finanzierungsplan vorlegen. Die Projektkosten von Vorhaben, die im Rahmen des ALA-Mandats für 2014-2020 unterstützt werden, belaufen sich in der Regel auf mehr als 40 Millionen Euro.

Kleinere Vorhaben kann die EIB über sogenannte Durchleitungsdarlehen unterstützten, die sie an ausgewählte Finanzinstitute vergibt. Diese Institute leiten die Mittel dann hauptsächlich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) weiter. Die Finanzinstitute prüfen jedes Einzelvorhaben, tragen das Kreditrisiko und legen die Darlehenskonditionen für den Endbegünstigten anhand von Kriterien fest, die mit der EIB vereinbart wurden. Interessierten Projektträgern solcher Vorhaben wird empfohlen, sich direkt mit den betreffenden Banken und zwischengeschalteten Instituten in Verbindung zu setzen.


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Weltweite Bekämpfung des Klimawandels

Die EIB meint es ernst mit dem Klimaschutz – nicht nur in Europa, sondern weltweit. Sie sagte jüngst zu, im Zeitraum bis 2020 den Anteil ihrer Finanzierungen für Klimaschutzinvestitionen in Entwicklungsländern auf 35 Prozent zu erhöhen. Dabei geht es ihr nicht nur darum, mehr Geld für große Infrastrukturprojekte bereitzustellen. Sie setzt sich zunehmend für Klimaschutzlösungen ein, die auch den Menschen vor Ort zugute kommen. Am Vortag der UN-Klimakonferenz besichtigte Chris Knowles, bei der EIB für Klimaschutzvorhaben zuständig, in Ecuador zwei Projekte, bei denen die EIB als Hauptinvestor mit dem Fonds Eco Enterprises zusammenarbeitet. Er glaubt, dass die Projekte Runa und Terrafil uns zeigen, wie Klimaschutz funktionieren kann.

Pink Hard-hat on the Panama Canal

Ilya Espino de Marotta is the Panama Canal Authority’s executive vice president for engineering and programs management. She was appointed in 2012 to oversee the biggest upgrade to the canal since it opened in 1914. De Marotta had to overcome criticism from those who questioned her abilities in a male-dominated profession. But she got the job done and the massive new locks on either end of the 48-mile waterway will be inaugurated on 26 June.





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